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Militärische Einflüsse auf Mendhausen



Obwohl Mendhausen nicht zu den herausragenden Orten der Militärgeschichte gehört, wurde dieser Ort auch militärisch beeinflusst. Im Mittelalter trafen die Ereignisse Mendhausen genauso, wie es die Orte allgemein in dieser Gegend getroffen hat. Zur Zeit ist jedoch nur sehr wenig bekannt und es braucht noch einiger Nachforschungen, um ein besseres Bild über diese Zeit zu bekommen.

Fakt ist, dass Mendhausen eine Kirchenburg besass und dass in seiner Flur die Habichtsburg, eine kleinere mittelalterliche Befestigungsanlage, ihren Einfluss auf die hiesige Gegend ausübte. Immerhin war die Bevölkerung so betroffen, dass in den Bauernkriegen die Burg von der Bevölkerung der umliegenden Orte zerstört wurde.

Der I. Weltkrieg brachte dem Dorf vor allem Opfer unter den Soldaten , die in den Krieg geschickt wurden. Die Zahl der Opfer im II. Weltkrieg war noch grösser. Dazu kam noch, dass der Ort unmittelbar mit Kampftechnik durch die herannahenden amerikanischen Truppen angegriffen wurde, in dessen Folge eine ganze Reihe von Gebäuden zerstört wurden und eine Frau als ziviles Opfer zu beklagen war. Weiterhin wurden drei bzw vier? hier stationierte deutsche Soldaten von den Amerikaner bei ihrer Flucht erschossen. Drei wurden auf dem Mendhäuser Friedhof bestattet.

In den Kriegsjahren wurde eine Luftraumüberwachungsradaranlage in Mendhausen betrieben.

Zur Militärgeschicht in Mendhausen muss die hier, in Folge der Grenzziehung zwischen den beiden deutschen Staaten, stationierte Grenzkompanie mit gerechnet werden.

Bei allen genannten militärischen Einflüssen sollten die Leiden der Zivilbevökerung nicht ausser Acht gelassen werden, wie es leider in der Geschichtsschreibung allzu häufig erfolgte.


letzte Änderung: 20.04.2006

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