im Aufbau

Grenzkompanie Mendhausen



Durch die Aufteilung Deutschlands durch die Alliierten, als Folge des von Nazi-Deutschlands entfesselten Zweiten Weltkrieges, kam es, nach dem die Alliierten ihre vertraglich festgelegten Territorien (Besatzungszonen) bezogen hatten, zu einer Art Grenzüberwachung. Am Anfang der Sowjetarmee vorbehalten erfolgte schrittweise, unter den immer verschärfenden Einflüssen des kalten Krieges, die Übergabe an die neugebildete Grenzpolizei. Mit der rigorosen Grenzschließung am 13.August 1961, bekannt als Beginn des Mauerbaus, erfolgte etappenweise eine immer perfekter werdender Ausbau der Grenzsicherung. Die Grenzpolizei ging in die Grenztruppen der Nationale Volksarmee (NVA) über. Mit den allgemeinen Abrüstungsverhandlungen in Wien, Anfang der siebziger Jahre, versuchte die DDR-Regierung die Grenztruppen aus taktischen Gründen wieder aus der NVA herauszulösen, um ihre Truppenstärke auf diese Weise, um die seinerzeit offiziell 60- Tausend Mann, zu reduzieren, was aber von der Gegenseite nicht hingenommen wurde.

Mit der politischen Wende in der DDR 1989 war auch das Schicksal der Grenztruppen besiegelt.

letzte Änderung: 20.04.2006

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